In der Klinik unverzichtbar – Vaporisatoren

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Im Gegensatz zu einem Inhalator wird nicht eine Lösung, sondern die Substanz direkt verdampft. Dabei erwärmt sich die Materie nur soweit, dass genau die Inhaltsstoffe, die gewünscht werden, verdampfen. Da eine Verbrennung wie beispielsweise beim Rauchen vermieden werden kann, kommt es auch nicht zu den unerwünschten gesundheitsschädlichen Nebenprodukten wie zum Beispiel Kohlendioxid oder Teer.

Vaporisatoren werden sowohl in den Bereichen der Schulmedizin verwendet, als auch in der alternativen Medizin. Beispiele hierfür gibt es reichlich; so wird meist ein Vaporisator bei Narkosegeräten zwischengeschaltet. Weitaus weiter verbreitet ist das Behandeln von Atemwegserkrankungen mit der Hilfe von Vaporisatoren. In den letzten Jahren erfreut sich aber auch das Verdampfen von Kräutern in den Privathaushalten deutlich größerer Beliebtheit.

Allerdings birgt das Verwenden eines eigenen Vaporisators immer ein gewisses Risiko, da bei einer zu starken Erhitzung immer auch gesundheitliche Schäden einhergehen können. Daher ist es dringend angeraten sich zuvor genauestens über die Funktionsweise des vorhandenen Gerätes zu informieren und besser auf den Kauf aus zweiter Hand zu verzichten.

Wie funktioniert so ein Vaporisator nun? Das ist relativ schnell erklärt. Der Vaporisator erzeugt beim Erhitzen einen Luftstrom, welcher dann die zu verdampfenden Kräuter durchbläst und somit die Wirkstoffe freisetzt. So kann einerseits das Verdampfen durch Erwärmung von Flüssigkeit auf eine bestimmte Temperatur erreicht werden; eine andere Möglichkeit ist die Erwärmung von zugeführter Luft. Bei anderen Modellen kann wiederum das Verdampfen ohne Erwärmung erfolgen, indem ein Luftstrom mit gesättigter Luft im Vaporisator vermischt wird. Die meisten Vaporisatoren haben einen Regulator, der das Wählen der richtigen Einstellung ermöglicht.

Sollte es sein, dass Sie mit der Anschaffung eine Lungenerkrankung verbessern wollen, sollten Sie am besten zunächst ihren Arzt kontaktieren und ein Gespräch suchen. Ansonsten hilft Ihnen in Bezug auf die Anwendung stets auch ein Vaporisator Test, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Im Internet finden sie eine Vielzahl an entsprechenden Testportalen, die einen solchen bereitstellen.

Ein Vaporisator, dient zur Verdampfung von Wirkstoffen. Der Begriff „vaporisieren“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „verdampfen“. Mit einem Vaporisator können verschiedene Substanzen, zum Beispiel Heilkräuter, aber auch Tabak durch Erhitzen und Verdampfen extrahiert und inhaliert werden. Dies kann aus medizinischen, aber auch aus Genusszwecken erfolgen.